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AKUSTISCHE DECKENPLATTEN | Deutschland

Praxistipp: Abgehängte Deckensysteme freies Spiel bei engem Hohlraum

Weniger Abhänger mit Peakform
Die neuen Peakform-Schienen für abgehängte Decken-Systeme aus dem Hause Armstrong sparen jetzt noch mehr Zeit und Material. Aufgrund ihrer erhöhten Stabilität erlauben sie es, bei der Montage von Unterkonstruktionen- neben anderen Vorteilen- bis zu 30 Prozent Abhängungen zu sparen. Dies ergeben aktuelle Berechnungen des Herstellers (siehe Tabelle).

 

Vorteile der EU-Norm DIN EN 13964
Der Grund: Mit dem Einführen der neuen EU-Norm DIN EN 13964 sind Regeln der über 20 Jahre alten DIN 18168/1 entfallen bzw. Modifiziert worden. Entfallen aktuell die Vorschrift, nach der der Verarbeiter pro 1.5 Quadratmeter Deckenfläche immer mindestens einen Abhänger montieren musste.

Zwei weitere Regeln schrieben die zulässige Durchbiegung einer Unterkonstruktion (F≤l/500≤4mm) vor und forderten Schienen aus verzinktem Stahlblech von mindestens 0.4 Millimeter Dicke. Diese beiden Regeln modifiziert die neue DIN EN 13964.

Bauherr bzw. Planer können selber Durchbiegungsklassen bestimmen
Heute dürfen der Bauherr bzw. Planer selbst die Anforderungen hinsichtlich der Durchbiegung für die Unterdecke bestimmen. Nach DIN EN 13964 gibt es künftig drei Durchbiegungsklassen, die nach Gestaltungskriterien gewählt werden können: Für hhe Anforderungen gilt Klasse 1 mit weiterhin F≤l/500≤4mm. Klasse 2 begrenzt die Durchbiegung auf F≤l/300 und Klasse 3 stellt keine Anforderungen an die Begrenzung der Durchbiegung.

Diese neue Regelung kommt der neuen Peakform-Schiene von Armstrong sehr entgegen, da der Hersteller die Stabilität seiner T-Schienen für Standard-Unterkonstruktionen schon vorher über das ehemals übliche Maß hinaus kontinuierlich verbessert hatte.

Die Effekte einer auf 43 mm vergrößerten Höhe der Hauptschienen, der neuen Superlock-Längskupplung und der mechanischen Stegverbindungen kommen jetzt auf der Baustelle richtig zum Tragen: Die Unterkonstruktion ist auch mit weniger  Abhängern ausreichend belastbar.

Unter vielen Anwendungsbedingungen reichen deshalb weniger Abhänger aus, um die geforderte Belastbarkeit und die Einhaltung der Durchbiegung einer Decke nachzuweisen.

Typenstatik als Gebrauchsanweisung für den Anwender
Der Nachweis der Tragfähigkeit der Schienen erfolgt im Rahmen von allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen (AbP). Alle Ergebnisse der AbPs sind in einer so genannten Typenstatik zusammengefasst und ergben für alle Systeme eine statische Gebrauchsanweisung für den Anwender. Damit sind alle formellen Anforderungen erfüllt, um die neue Generation der Peakform Schienen in Deutschland einzusetzen.

Was sich in der Theorie und im Detail kompliziert anhören mag, wirkt sich in der Praxis sehr Zeit sparend aus. Je nach Deckenplattensorte (Flächengewicht) kommen Verarbeiter mit 0.46 bis 0.62 Abhängern pro Quadratmeter aus.

Ausführliche Informationen zu allen Vorteilen des neuen Peakform-Designs sidn gratis beim Armstrong-Kundenservice erhältlich. Dort gibt es auch die Trulok-Broschüre, die das gesamte Unterkonstruktionsprogramm des Herstellers beschreibt.


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